Rehturm in Kulmbach

Der Rehturm wurde namentlich erstmals im Jahre 1498 erwähnt.

Eingegliedert in ein zusammenhängendes System von Wachtürmen, hatte der Rehturm einst die Aufgabe, durch leuchtende Signalfeuer die Bewohner der Plassenburg und der Stadt Kulmbach vor drohenden Gefahren zu warnen. Dieses komplexe Alarmsystem erstreckte sich von Bamberg über den Frankenwald und das Fichtelgebirge bis hinüber ins Vogtland.

Nach dem Wiederaufbau nach dem Markgrafenkrieg wurde er im 20 Jahrhundert restauriert und zählt heute zu einem der schönsten Aussichtspunkte in und um Kulmbach.

Das stadtnah gelegene Erholungsgebiet am Rehberg ist ein beliebtes Ziel für Spaziergänger und Wanderer. Ein Rundweg (Rehberg-Weg, KU42, 12 km, ~ 3 Stunden) führt direkt vom Marktplatz Kulmbach zum Rehberg und weiter über die Plassenburg zurück zum Ausgangspunkt.

Tipp: Wer den 1498 erbauten Rehturm am Rehberg erklimmt, wird mit einem grandiosen Blick belohnt! Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Achten Sie beim Aufstieg auf der 17. Stufe auf eine weiße 500-Meter-Markierung. Diese zeigt, dass der Besucher hier die Höhe von 500 Metern über dem Meeresspiegel erreicht hat und nun noch höher steigt.

Oben angekommen werden Sie mit einem fantastischen Ausblick belohnt. Vom Rehturm können Sie vom Maintal bis zur Fränkischen Schweiz und vom Frankenwald bis zum Fichtelgebirge blicken.

Auch die Plassenburg und andere Sehenswürdigkeiten Kulmbachs können Sie hier von oben entdecken. 

Naturlehrpfad am Rehberg: Ein Erlebnis für alle Sinne

In der Sprunggrube die eigene Sprungkraft mit der von allerlei Tieren vergleichen, auf dem Barfußpfad die verschiedenen Bodenbeläge des Waldes erfühlen, vom Liegestuhl aus in die Baumkronen blicken und auf Schautafeln Interessantes über die Pflanzen und Tiere des Waldes erfahren.

All das bietet der ~ 4 km lange Naturlehrpfad am Rehberg mit insgesamt 22 interessanten Stationen, an denen nicht nur Kinder sondern auch Erwachsene eine Menge lernen können. (Gehzeit ~ 2 Stunden) 

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