Der Rote Turm in Kulmbach

Der Rote Turm in Kulmbach

Der Rote Turm zählt zu den ältesten Bauwerken Kulmbachs und geht auf die Zeit um 1300 zurück.

Das Bauwerk, das es vom Fundament bis zur Spitze der geschweiften Turmhaube auf 27 Meter bringt, war ursprünglich Teil der Kulmbacher Stadtbefestigung.

Später wohnte der Stadtpfeifer im fünfgeschossigen Turm. Seine Aufgabe war es, von seiner hohen Warte aus ein Feuer möglichst bald zu erkennen und die Bevölkerung zu warnen. 

In den sechziger Jahre diente der Turm als Wohnung. Später wurden Treppenaufgänge und Fachwerk restauriert und der Kulmbacher Kunsterzieher Hans-Dieter Ernst nutzte den Turm als so genanntes didaktisches Atelier und Ausstellungsraum.

Hin und wieder wurden im Turmstübchen hoch über den Dächern Kulmbachs noch Lesungen und andere kulturelle Veranstaltungen abgehalten, bevor der Turm auf Grund seines schlechten Zustands einige Zeit leer stand.

Im November 2016 wurde die ca. 450.000 Euro teure und zu 90 Prozent aus öffentlichen Mitteln geförderte Generalsanierung nach acht Monaten Bauzeit abgeschlossen. Der rote Turm bekam vor allem sein historisches Aussehen wieder: Die rötliche Färbung des Sandsteins durch eine Kalkschlämme. Dieser rötliche Überzug dient zugleich als Schutzschicht und festigt die Steinoberfläche.

 

 

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